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| Alteburg |
Der circa 20 Meter hohe Alteburgturm steht auf einen Muschelkalk-Plateau. Der Turm entstand als Denkmalturm zur Erinnerung an Kaiser Wilhelm I. und an den Deutsch- Französischen Krieg 1870/71, deshalb nannte man ihn "Kaiserturm". Am Fuße des Turmes standen zwei Beutekanonen aus dem Deutsch- Französischen Krieg Neben dem Turm errichtete man in den Jahren 1904/05 noch ein Wächterhaus und gestattete dem jeweiligen Pächter auch den Ausschank von Getränken an die Turmbesucher, im Jahre 1937 wurde das alte Wächterhauses abgerissen und das Gebäude für die heutige Gaststätte gebaut. Auf der Alteburg sind 2 Wanderwege zu finden welche 4 und 6 km lang sind, diese sind mit zahlreichen Hinweistafeln ausgestattet, auch Tafeln mit Blindenschrift sind hier zu finden. Die Wanderwege führen zu den Aussichtspunkten „Schneckchen“ und „Kreuzchen“, vom Gebiet der Alteburg ist auch der „Königsstuhl“ zu ereichen von dem man den Blich auf dem fast senkrechten Prallhang des Jungfersprung genießen kann.


| Kreuzchen |
Vom Kreuzchen kann man eine schöne Aussicht über das Geratal genießen, früher soll an dieser Stelle soll ein Grenzstein gestanden haben, im Juli 1896 war der Bau der Steinernen Schutzhütte mit Aussichtsturm beendet. Am Nachmittag des 3. Oktober 1989 haben Soldaten der Sowjetarmee diesen beliebten Aussichtspunkt im Naherholungsgebiet "Alteburg" durch eine gezielte Sprengung vernichtet, nachdem sie mit einen Militärhubschrauber im Geratal gelandet sind, diese sollten eigentlich im Jonastal landen und dort auf dem Truppenübungsplatz ein Objekt sprengen. Seit dem 14. Juli 1991 kann man das Kreuzchen wieder in alter Form besuchen, nachdem dieses im Rahmen einer ABM-Maßnahme wieder aufgebaut wurde.


| Fasanerie |
Im Süden von Arnstadt kann man den 1956 eröffneten Tierpark „Fasanerie“ besuchen. Auf einer Fläche von ca. 2,5 Hektar leben 55 verschiedene Arten. In der Fasanerie sind einheimische Tiere wie Damwild, Mufflons und andere sind im Tierpark zu Hause. Auch Exoten wie verschiedene Sittiche, Affen, Hängebauchschweine, Lamas sind hier zu finden.

Anschrift:
An der Eremitage 5
99310 Arnstadt
Fax: 03628/66 01 83
Email:
tiergarten-arnstadt@freenet.de
Internet:
http://www.tierpark-arnstadt.de
Öffnungszeiten:
April bis September tägl. 9.00-18.00 Uhr letzter Einlass 17.30 Uhr
Oktober bis März 9.00-16.00 Uhr
letzter Einlass 15.30 Uhr



| Walpurgiskloster |
Die erste urkundliche Erwähnung des Walpurgisklosters war im Jahre 1196 als Benediktiner- Nonnenkloster. Die Hersfelder Äbte verlegten das Walpurgiskloster bis 1309 nach Arnstadt an die Liebfrauenkirche. Seit dem 19. Jh. Bezeichnete man den freien, von mächtigen Rotbuchen, umstandenen Platz als "Walpurgiskirchhof. Nachdem 1867 der Wald aufgeforstet wurde konnte man nur noch erahnen wo das Kloster einst stand, heute können die freigelegten Grundmauern besichtigen.


| Jungfernsprung |
Im Jonastal, unweit von Arnstadt, gelegen kann man den Jungfernsprung entdecken, einen circa 70m steilen Muschelkalkfelsen. Seinen Namen hat er durch eine Sage bekommen.


| Riesenlöfel |
..., nahe der Quelle Kesselbrunnen, steht der alte 2,25 Meter hohe Bildstock, der aus einem Stück aus Seeberger Sandstein gefertigt ist, seinen Namen erhielt er vom Märchendichter Ludwig Bechstein (1801-1860). 1971 wurde der Bildstock von sowjetischen Panzern umgefahren und zerbrach in zwei Teilen, erst am 12. Mai 1994 wurde dieser wieder am alten Platz aufgestellt.



| Drei Gleichen |
Nordwestlich von Arnstadt gelegen sind die Drei Gleichen, diese bestehen aus Burg Gleichen (Wanderleben), Mühlburg (Mühlberg), Veste Wachsenburg (Holzhausen).

Einer Sage nach entzündete in einer Mainacht 1231 ein Blitz alle drei Burgen auf einmal und drei lodernde Fackeln waren weit ins Land hinaus zu sehen. Die Burg Gleichen und die Mühlburg sind heute leider heute nur noch Ruinen. In der gut erhaltenen Wachsenburg kann man ein Hotel finden. Ein Aussichtsturm ermöglicht bei klarer Sicht faszinierende Blicke über das Thüringer Land. Die Mühlburg wurde im Jahre 704 erstmals urkundlich erwähnt und gilt damit als älteste Burg Thüringens. Hier können die Grundmauern der Radegundiskapelle, Burgturm und ein kleines Museum besichtigt werden. Bekannt wurde die Burg Gleichen durch die Sage vom „zweibeweibten“ Grafen von Gleichen, der aus einem Kreuzzug mit einer zweiten Frau heimgekehrt ist.

Burg Gleichen:
99969 Wandersleben
Tel.: 036202/82 440

Mühlburg:
99869 Mühlberg
Tel.: 036256/22 846

Veste Wachsenburg:
99310 Holzhausen
Tel.: 03628/74 240

Internet:
http://www.thueringer-burgenland.de




| Schloss Molsdorf |
Einen Ausflugwert ist das von Graf Gustav Adolf von Gotter von 1734-1740 erbaute Barockschloss auf dem Schlossgelände befindet sich eine schöne gepflegte Parkanlage.

Internet:
Schloss Molsdorf


| Dornheim |
Das thüringische Dorf Dornheim ist nahe Arnstadt gelegen. Hier heiratete Johann Sebastian Bach am 17.10.1707 seine Cousine Barbara. In der Traukirche St. Bartholomäi finden regelmäßig Konzerte statt.

Anschrift:
Teichgarten 30 a
99310 Dornheim
Internet:
Dorf Dornheim


| Tunnelmuseum |
In Niederwillingen findet man das Tunnelmuseum, dieses befindet sich in der Nähe der Tunnelanlage Behringen, die zwei Autobahnröhren und eine ICE-Röhre vereint. Anhand eines begehbaren Tunnelmodells können Sie die heutige Konstruktion und Technik kennen lernen. Zudem gibt es hier Informationen zur Geologie, zu eingesetzten Maschinen und zu Landschaftsveränderungen durch den Bau der Autobahn.

Internet:
Tunnelmuseum

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