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Schloss Neideck, Schlossmuseum Arnstadt, Bachkirche auf meinarnstadt.de
| Porträt »
Sehenswertes |
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| Ruine Neideck |
Früher stand hier ein Renaissance-Wasserschloss, dies wurde
1553-1565 erbaut, nachdem Tode des Fürsten Anton
Günther II im Jahr 1716 verlor Arnstadt dem Status als
Residenzstadt und das Schloss verfiel, im 18. Jh. wurde es abgebrochen.
Heute wird die Ruine Restauriert. Nur der Schlossturm ist erhalten
geblieben, dessen Haube und Helm wurde 1998/99 restauriert. Der
Neideckturm kann seit dem Jahr 2004 wieder bestiegen werden.
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| Schlossmuseum
Neues Palais |
...mit Puppensammlung "Mon plaisir"
Fürst Günther I von Schwarzburg-Sondershausen
errichtete das Neue Palais als Witwensitz für seine Gemahlin
Elisabeth-Albertine in den Jahren 1728-1736.
Die Puppenstadt wurde von Fürstin Auguste-Dorothea von
Schwarzburg-Arnstadt geschaffen, sie spiegelt das Leben einer
spätbarocken Residenzstadt wieder. Im Neuen Palais sind auch
ein barockes Porzelankabinett, mit ca. 1000 Stücken aus
Ostasien aus den Jahren um 1700 sowie frühe Meißner
Stücke, und seltene Brüssler Bildteppiche zu finden. |
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| Stadtmauer |
Überreste findet man noch heute im südlichen
mittelalterlichen Stadtkern und im Schlossgarten, dazu gehören
auch zwei erhaltene Stadttore.
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| Ried, Riedtor
und Jacobsturm |
Südlich des Rieds befindet sich das Riedtor, dieses war das
Südportal der Stadt. Auf dem Ried befand sich bis 1676 die
Pilgerkirche St. Jacobus, diese wurde abgerissen und mit den Steinen
die abgebrannte Neue Kirche wiedererbaut, der Jacobsturm ist ein
Überrest der Kirche in diesen befindet sich ein Glockenspiel.
Das Glockenspiel findet täglich 11:00, 13:00, 15:00, 17:00 und
19:00 statt.
Ein Betrachtenswertes Haus ist das zu Christopherus welches ein sehr
schönes Wandgemälde ziert.
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| Neutorturm |
An das Neutor grenzen Reste der Stadtmauer an, es war das
Süd-West Portal der Stadt. |
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| Landratsamt |
Das heutige Landratsamt war die Vorburg des Schloss Neideck.
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Gärtnerhaus und Stadtmodell |
In der nähe der Schlossruine befindet sich das
älteste Gärtnerhaus Thüringen.
Es wurde mit dem Bau des Schloss Neideck Mitte des 16. Jh. erbaut und
1665 erweitert, der Westflügel entstand im 18. Jh. hier findet
man auch das Stadtmodell, bis 1877 war ein Gewächshaus im
Südflügel untergebracht. 1995 wurde es Saniert nach
dem 1994 hier ein Brand ausbrach, am 22.06.2001 wurde es
wiedereröffnet.
Heute findet man hier das Stadtmodell Arnstadt um 1740.
Im Maßstab 1:200 wurden Kirchen, Rathaus, Schloss Neideck,
732 Wohnhäuser sowie 816 Nebengebäude auf einer 4,30
m langen und 3,20 m breiten Plattform nachgebildet.
Zur Erstellung des Modells waren circa 30.000 Arbeitsstunden und circa
6000 Stunden zur Informationssammlung nötig.
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| Schlossgarten
mit Theater |
Der Schlossgarten wurde mit dem Schloss Neideck in der Mitte des 16.
Jh. angelegt.
Das Theater wurde in der ersten hälfte des 19. Jh. errichtet
und nach der Sanierung 1995 wiedereröffnet.
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| Fischtor |
Das Fischtor befindet sich am Wollmarkt und war das östliche
Portal zum Schoßgarten, es wurde im 16 Jh. erbaut, im 17. Jh.
wurde vermutlich ein Fachwerkgeschoss mit einer Wohnung für
den Hoffischer, der Fischteiche im Schlossgarten, aufgesetzt.
Zurzeit wird das Fischtor saniert.
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Papiermühle und Prinzenhof |
Links ist der Prinzenhof zusehen in der die Bibliothek, die IG
Stadtökologie und ein Teil des Ordnungsamts untergebracht ist.
In der Mitte ist die Papiermühle zusehen, sie galt
früher als Pestherd da dort Lumpen gelagert wurden, heute ist
sie ein renoviertes Wohn- und Geschäftshaus.
Im Hintergrund ist die Liebfrauenkirche zusehen.
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| Alter Friedhof |
Auf den Alten Friedhof befindet sich die Himmelfahrtskirche, neben der
Kirche befindet sich das Grab der Frau Linsky, der Roman der Marlitt
„Das Geheimnis der alten Mamsell“ handelt von
dieser.
Auf dem Gelände befindet sich die Fürstengruft von
Schwarzburg-Sondershausen, hier haben Marie (1809-1833) mit Sohn
Günther-Alexander (1823-1833), Caroline (1774-1854) und
Mathilde (1814-1888) ihre letzte Ruhe gefunden.
Westlich wurde das Marlittdenkmal wieder erbaut.
Auf dem Friedhof ruhen 25 Mitglieder der Familie Bach, aus diesem
Anlass wurde am 21.10.2000 ein Gedenkstein aus Seeberger Sandstein
errichtet.
Am nördlichen Zugang befindet sich die Bronzeplastik
„Der Rufer“.
Zum Andenken an die Zerstörung der Synagoge in der
Krappgartenstraße in der Progromnacht 9.11.1938 wurde ein
Gedenkstein errichtet.
An der Nordseite befinden sich die Grabstätten von Willibald
Alexis (1798-1871) und Eugenie John „Marlitt“
(1825-1887) sowie deren Vater Ernst John (1795-1872).
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| Historischer
Stadtkern |
Hier die Erfurterstraße.
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| An der
Brunnenkunst |
Die Brunnenkunst wurde 1560 in Betrieb genommen und diente mehr als 300
Jahre zur Wasserversorgung der oberen Stadtteile. Neben ihr liegt die
Liebfrauenkirche, die alte Stadtmauer grenzt direkt an die Brunnenkunst
an.
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| Bachhaus |
Im Hause Kohlgasse 7 soll Bach ein und ausgegangen sein, das Haus wurde
im 16 oder 17 Jhd. erbaut.
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| Markt, Rathhaus
und Galerie |
An der Nordseite des Marktes befindet sich das Rathaus, dieses wurde
1582 bis 1585 wiedererbaut nachdem es den großen Stadtbrand
1581 zum Opfer fiel.
Der Renaissancebau hat zwei Schmuckgiebel am Ostgiebel befindet sich
eine Sonnenuhr, anstelle des Balkons befand sich bis 1753 eine Treppe,
zurzeit wird das Rathaus saniert, auf der Nordseite entsteht eine
Glasempfangshalle.
Auf dem Marktplatz befindet sich das Bachdenkmal.
Auf der Westseite befindet sich die Galerie, hier befanden sich
Tuchmachergarden.
Das Haus zum Palmenbaum befindet sich westlich, hier findet man die
Touristeninformation und Mitte 2004 kann man dort die Bachausstellung
besuchen.
Das Haus „Zum Güldenen Greif“ wurde
erstmals im Jahr 1470 erwähnt der Name "Zum Güldenen
Greif" ist seit dem Jahre 1551 überliefert.
Die Geschichte des Hauses reicht bis in die Zeit um 1470
zurück.
Seit dem Jahre 1551 ist der Name für dieses Gebäude
überliefert. Auch das Ereignis des Romans "Das Geheimnis der
alten Mamsell" der Marlitt soll hier gespielt haben. Das
prächtige Schieferdach wurde 1971 abgetragen.
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| Pfarrhof |
Auf dem Pfarrhof sind viele Fachwerkhäuser zu finden auch die
Oberkirche befindet sich hier.
Von 1248 bis 1538 war es Klostergelände der Franziskaner auch
Luther besuchte es im Jahre 1506.
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| Stadtbad |
Das Stadtbad wurde am 30.10.1895 eröffnet, es war das
modernste Hallenbad Deutschland zur damaligen Zeit.
Im Mai 1997 wurde es Geschlossen und die Sanierung begann, seit der
Wiedereröffnung im Juni 1999 ist hier ein modernes Sport- und
Freizeitbad zu finden.
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| Das Spittel |
Dieses Gebäude wurde erstmals im Jahre 1379 als "St. Georgs-
und St. Elisabethen-Hospital" erwähnt
Als bürgerliche Stiftung diente es vor allem zur
Altersversorgung, bestand aus St. Georgenkirche, Hospital und Herberge
und nahm ältere und bedürftige Bürger auf.
Am 31. Dezember 1956 wurde die Stiftung enteignet. Im Jahre 1992 wurde
das "Kuratorium zur Sicherung der Interessen des Vereinigten St.
Georgs- und St. Jacobs- Stift e.V." gegründet und 1993
anerkannt, 1998 erfolgte die Rückgabe der Gebäude.
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