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Holzhausen:
Am Fuße der Wachsenburg liegt der Ort Holzhausen, dieser
wurde im Jahre 786 erstmals urkundlich erwähnt. Ein Kind
Holzhausens ist der Maler Otto Knöpfer, einer der bekanntesten
Maler Thüringens. Die Wachsenburg ist die am besten erhaltene
Burg des Burgenensemble „Drei Gleichen“, sie wurde
vermutlich im Jahre 936 von Abt Meingoth der Klosterabtei Hersfeld
gegründet. Vom Hohe-Lohe-Turm kann man die Aussicht in das
Thüringer Land genießen. Im Jahre 1230 wurden die
drei Burgen Opfer eines Blitzeinschlages, der gleichzeitig in alle drei
Burgen einschlug. Der „Dreinschlag“ wird
jährlich in einen großen Spektakel nachgestellt.
Gräfenroda:
Gräfenroda ist der Geburtsort des ersten deutschen
Gartenzwerges, im Gartenzwergmuseum der Firma Griebel, welche noch
heute Gartenzwerge herstellt, kann man alles Wissenswertes
über Gartenzwerge und deren Herstellung erfahren. Auch
Glasbläser haben in Gräfenroda eine lange Tradition,
heute gibt es zwei Betriebe in denen man sich durch die Herstellung von
Glaskunst führen lassen kann, diese sind das
Thüringer Glasbläserstübchen Hildebrand und
das Glasstudio Reuß, letzteres hat auch dem WM-Pokal der
Biathlon WM in Oberhof gefertigt. Einen Besuch wert ist auch die 1731
erbaute St. Laurentiuskirche mit ihren aus dem 16. Jhd. stammenden
Flügelaltar. Ein gut beschildertes Wanderweg-Netz mit
Naturbelassenen Wegen erfreut das Herz des Wanderfreunds. Durch den Bau
der Bundesautobahn A 71 sind in der nähe des Ortes die
längste Straßen-Betonbogenbrücke und der
längste Straßentunnel entstanden.
Dornheim:
Circa 4 km östlich von Arnstadt liegt der kleine Ort Dornheim,
ein Sohn des Ortes ist der Humanist Johann Jäger dieser war
u.a. Rektor der Universität Erfurt. Ein Kleinod des Dorfes ist
die Kirche St. Bartholomai die in der Mitte des 12. Jh. erbaut wurde,
am 14.10.1707 heiratete Johann Sebastian Bach in dieser Kirche seine
Cousine Maria Barbara Bach. Das Drei-Monarchen-Denkmal erinnert an den
26. Oktober 1813 als sich während des napoleonischen Feldzuges
die drei verbündeten Herrscher der Zar Alexander I. von
Russland, Kaiser Joseph-Karl-Franz I. von Österreich und
König Wilhelm III. von Preußen um ihre
Kampfhandlungen abzustimmen.
Plaue:
Das Wahrzeichen von Plaue ist die Ehrenburg auf dem 394 m hohen
Hausberg, das älteste Gebäude der Stadt ist die
Liebfrauenkirche wurde im 13. Jh. Erbaut. Neben kulturhistorischen
Denkmälern und Resten der alten Stadtmauer sind auch
natürliche Schätze in der kleinen Stadt zu finden wie
zum Beispiel die Spring-Quelle, die größte
Karstquelle Thüringens, sowie die Karl-Marien-Quelle und die
Kaiser Günther Quelle, aus denen Mineralwasser bzw.
schwefelhaltiges Heilwasser entspringen. Von dem Aussichtspunkt auf dem
nahe gelegenen Reinsbergen kann man die Aussicht auf die Wachsenburg,
den Plauschen Grund und auf die umliegenden Ortschaften und Berge
genießen.
Ichtershausen:
Ein Ausflug in die nur einen Kilometer vor Arnstadt gelegene Gemeinde
lohnt sich für Liebhaber romanischer Architektur und alten
dörflichen Brauchtums gleichermaßen. Die um 1133
errichtete Klosterkirche St. Georg und Marien, eine dreischiffige
Basilika mit dreiapsidalen Chorabschluss, ist auf Anfrage oder zu den
Gottesdiensten zu besichtigen (03628/589543).
Die heimatkundliche Sammlung, welche ein Privatmann über vier
Jahrzehnte zusammengetragen hat, lässt den Besucher eine
Zeitreise antreten: Eine dörfliche Einklassenschule, der
Kolonialwarenladen, Emailleschilder, alte Eggen, Teigmulden und vieles
mehr lässt den Alltag unserer Groß- und
Urgroßeltern sinnlich wieder aufleben. Das Museum ist in
einem alten bäuerlichen Anwesen gegenüber dem
Pfarrhaus untergebracht.
Mühlberg:
Die Gemeinde Mühlberg zu besuchen lohnt nicht nur wegen der
Mühlburg. Der Ort, der 2004 wie Arnstadt sein
1300jähriges Jubiläum feiert, wird durch
verträumte Gassen und viele Fachwerkhäuser
geprägt. Mühlen, eine Kulturscheune, die Karstquelle
Spring machen den Spaziergang durch das Dorf zu einer Entdeckungsreise.
Ohrdruf:
Die Stadt Ohrdruf gilt auch als Bachstadt, hier besuchte Johann
Sebastian die Schule. Im Museum auf Schloss Ehrenstein kann aber nicht
nur den Spuren Bachs gefolgt werden, regionalgeschichtliche Exponate
und eine Ausstellung zu einem russischen Truppenübungsplatz
erwarten die Besucher.
Wechmar:
Der Ort Wechmar gilt als die Wiege der thüringischen
Musikerfamilie Bach. In Wechmar stellt ein Museum im Stammhaus der
„Bache“ die Wirkungsstätte von Veit und
Hans Bach vor. Die Bachgedenkstätte wird durch ein Museum der
Thüringer Spielleute und Instrumentenbauer komplettiert und
lässt mit einem Stammbaum von 1400 Namen die Verzweigungen der
Familie nachvollziehbar werden.
Elgersburg:
Der Kurort Elgersburg ist einer der ältesten Erholungsorte
Thüringens. In dem 1200 Einwohner-Ort entspringen 20 Quellen,
einen Ausflug wert ist das Schloss, dieses wurde im Jahre 1139 erstmals
urkundlich erwähnt, heute beherberg sie die Tourismus-Agentur
„Geratal“. Einen Rundblick über dem
Thüringer Wald kann man vom 32 Meter hohen Aussichtsturm
Carl-Eduard-Turm auf dem 765 Meter hohen Gipfel der Hohen Warte
genießen, der Berggasthof „Hohe Warte“
lädt zum verweilen ein.
Auch Goethe war mit Elgersburg verbunden, während seines
Aufenthaltes in Ilmenau führte ihn die Freundschaft zu dem
Porzellanfabrikanten Arnoldi nach Elgersburg, in seiner freien Zeit
nutzte er seine Aufenthalte um die schöne Landschaft des
Thüringer Waldes zu genießen.
Geraberg:
In dem Ort Geraberg wurde früher Eisen- und Manganerz
gefördert, in der jüngeren Vergangenheit ist Geraberg
durch die Herstellung von Thermometern bekannt geworden. Von den
Thermometern mit Weltruf kann man sich heute in dem Thermometermuseum.
Außerdem besuchenswert ist das Technische Denkmal
Braunsteinmühle, diese wurde 1893 als Poch- und Mahlwerk
für den Manganabbau benutzt. Ein weiteres Kleinod Gerabergs
ist die Kirche St. Bartholomäus, diese wurde um 1750 im Stile
des Barocks errichtet. An warmen Tagen kann man sich im modernen
Freibad, mit einer 32 m langen Rutsche, eine Erfrischung verschaffen.
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